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# Ausgabe No.5 2019 #


Ende gut. Alles gut?

Ein turbulentes Jahr neigt sich seinem Ende.

Ein Jahr voller Gegensätze
- mit Katastrophen und Glück, 
Enttäuschungen und Hoffnungen. 
Ein Jahr zwischen Untergang und Aufbruch.


"Die Zeiten, in denen das Alte noch nicht sterben kann
und das Neue noch nicht werden kann,
sind die Zeiten der Monster."
Antonio Gramsci


Wo sind die Ghostbusters, wenn man sie mal braucht :-) ...


* * * * *

Ich muss gestehen, dass mir erst vor ein paar Tagen aufging,
dass mit dem Jahreswechsel 2019/2020 nicht nur dieses Jahr, sondern ein Jahrzehnt zu Ende geht. Ein Grund mehr, erst einmal innezuhalten, bevor das neue Jahr - und das neue Jahrzehnt -
sich in ihrer vollen Pracht entfalten können. 


Es ist Zeit, Luft zu holen.
Es ist Zeit, anzuhalten.
. . .

Jetzt ist die Zeit für eine Rückschau, für Besinnung
und für die innere Ausrichtung auf das neue Jahr
und das neue Jahrzehnt.

Aus der Mitte heraus. Von Herzen.

 
In der heutigen Wandelpost findest du
genau die richten Inspirationen dafür.

Viel Freude beim Lesen.

Herzliche Grüße Peggy



In dieser Ausgabe:
Entdeckt
# Gute Ausstellung
# Gute Ideen
# Gute Geschenke
# Gute Vorsätze

Wandel to go
# Im Sitzen (oder Liegen)

Zu guter Letzt 
# Kulturwandel


Entdeckt

Goodbye Cruel World: Gute Ausstellung
Tiere, Menschen, Maschinen, Pflanzen, Pilze und Bakterien teilen eine gemeinsame Welt. Was spürt ein Gänseblümchen beim Pflücken? Wie vernetzen sich Pilze in analogen und digitalen Interaktionsgemeinschaften? Wie begegnen sich Tiere und Menschen in Computerspielen? Wie werden zukünftige Generationen auf unseren Umgang mit anderen Spezies blicken?

Die Ausstellung „Goodbye Cruel World, It’s Over“ verhandelt in Installation, Skulptur, Film, Fotografie, Virtual Reality und Malerei sowohl die Verbundenheiten als auch Konflikte, die diese Beziehungen mit sich bringen. Die künstlerischen Arbeiten verweben Erzählungen menschlicher und nicht-menschlicher Akteur*innen.

Die Ausstellung läuft noch bis 2. Februar in Düsseldorf. 

>>> zum Weltkunstzimmer


Kultur + Nachhaltigkeit: Gute Ideen
Was muss uns „Heimat“ heute sein, damit Kultur und Nachhaltigkeit ihren Platz finden? Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung fordern dazu auf, die Veränderung nicht nur ökologisch, wirtschaftlich und sozial, sondern sehr wesentlich auch kulturell zu denken.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat Ideen für Kooperationsprojekte von Kulturschaffenden und Umweltschützern, die unsere Alltagskultur verändern.

Gesucht werden innovative Projektideen, die einen Wandel hin zu einer Nachhaltigkeitskultur in Ihrem Ort oder Ihrer Region bewirken. Die besten Vorschläge haben die Chance, je eine Förderung von bis zu 50.000 Euro durch den Fonds Nachhaltigkeitskultur zu gewinnen.

Letzter Bewerbungstag ist der 05. Februar 2020. 

>>> zum Wettbewerb

Weihnachten: Gute Geschenke
Brauchst du noch eine nette Überraschung zum Fest für liebe Menschen, hast aber keine Lust auf die ewig gleichen sinnfreien Gaben? Dann gibt es hier für dich ein paar Inspirationen für wirklich gute Geschenke. Am witzigsten finde ich die Adoption verwaister Pflanzen ...

>>> Zeit statt Zeug
>>> Oxfam Unverpackt
>>> WormUp Komposter für Zuhause
>>> Guter Kaffee
>>> Grüne Adoption

Jahreswechsel: Gute Vorsätze
Alle Jahre wieder kommen nicht nur Christuskind und Verwandtschaft, sondern auch der Wunsch, im neuen Jahr alte Gewohnheiten an den Nagel zu hängen. Zwei gute Vorsätze können wir alle auf unseren Zettel nehmen: 

1) Vegan im Januar
Die Initiative "Veganuary" hat seit 2014 über eine Halbe Million Teilnehmer*innen in 178 Ländern erreicht und startet 2020 erstmalig auch in Deutschland.

Mitmachen ist einfach: E-Mail-Adresse eintragen und du bekommst an jedem Tag im Januar Rezepte und Tipps für eine vegane Ernährung.
>>> Veganuary

2) Mit Minimalismus durchs Jahr
Was brauche ich wirklich für mein Leben? Und wo erwerbe ich die Dinge, die ich wirklich wirklich brauche?

Vor ein paar Wochen ging die Angst von H&M-Chef Persson vor einer "Konsumscham" durch die Presse (hier oder hier). Ich fürchte, er meint das ernst und finde, das ist ein wirklich wirklich guter Anlass, das eigene Konsumverhalten nochmal unter die Lupe zu nehmen und zu reduzieren, was das Zeug hält ... und dann die neuen Freiheiten genießen und das gesparte Geld und die gesparte Zeit für etwas Sinnvolles nutzen.

Inspirationen für alle Lebensbereiche findest du zum Beispiel im Blog von 
>>> Minimalismus 21

Und wer schon vegan und ohne überflüssigen Konsum lebt, kann als Mentor*in für einen anderen Menschen aktiv werden.


Wandel to go - was wirklich jede*r tun kann

Resümieren und Innehalten - im Sitzen (oder Liegen)
Wir jagen meist durch Raum und Zeit, immer die nächsten Projekte, Ziele, To Dos vor Augen. Dabei vergessen wir oft das Wichtige: anhalten, zurückschauen, den Blick nach innen richten, spüren, was da ist - um uns selbst und der Welt wieder gewahr zu werden. Und sich die einzig wichtige Frage zu stellen.

Für die Zeit nach Weihnachten gibt es deshalb heute eine Anregung für dich zum Resümieren und Innehalten.


1) Nimm dir ein paar bunte Blätter oder Karten und notiere für jedes Jahr die Antworten auf folgende Fragen:
  • Welche Ereignisse und Erlebnisse haben die Jahre geprägt?
  • Was hast du jeweils gelernt und verändert in deinem Leben?
  • Was hat dich bewegt?
  • Was hat dir die größte Freude geschenkt?
  • Worauf bist du stolz?
  • Wofür bist du dankbar?
2) Mach für die einzelnen Jahre eine Gesamtschau: 
  • Welches Motto fällt dir für jedes Jahr von 2010 bis 2019 ein?
  • Welche Bilder und Metaphern kommen dir in den Sinn?
  • Mit welchen Gefühlen und Qualitäten sind die Jahre verbunden? 
  • Welche Farbe passt am besten?
  • Welche Musik gibt die Grundstimmung wieder?
3) Mach einen Tag Pause. 
4) Schau dir deine Sammlung an und gib dir selber einen Rat für das nächste Jahrzehnt.
5) Mach einen Tag Pause. 
6) Such dir einen gemütlichen Platz (im Sitzen oder Liegen), schließe die Augen und stell dir die einzig wichtige Frage: Wie will ich leben? 
Frag dein Herz, nicht deinen Kopf. Immer wieder.

7) Gestalte ein Poster für dich, auf dem du deine Antworten festhältst und visualisierst. Hänge es an einen guten Platz, so dass du dich jeden Tag auf das Wichtige besinnen kannst. 


Zu guter Letzt
Kulturwandel
In unsicheren Zeiten beständigen Wandels ist jede*r von uns nicht nur in unseren diversen Rollen gefordert, sondern auch ganz persönlich. Die Verbindung von Innen und Außen, die wechselseitige Verquickung und Bedingtheit vom Wandel im Inneren und einem Wandel in der Welt ruft nach einer anderen Kultur: einer neuen Kultur für Austausch und Präsenz, für gemeinsame Kreativität und nachhaltige Entscheidungen. 

Mit MoMo wollen wir diesen Kulturwandel unterstützen und befördern. Deshalb qualifizieren wir in der Seminarreihe Menschen, die solche neuen Räume formen, moderieren und begleiten können.

MoMo startet im Februar und wir haben noch einige Plätze frei.

Deshalb möchten wir dir heute ein besonderes Angebot unterbreiten:
Wenn du erstmal schnuppern möchtest, kannst du dich zunächst nur für das 1. Modul anmelden und danach entscheiden, ob du dabeibleiben möchtest.
Wir freuen uns auf dich!

>>> Jetzt noch bis 5. Januar anmelden




Für dich und deine Lieben:
Frohe Weihnachten,
besinnliche Tage
und einen geschmeidigen Rutsch ins neue Jahr!





Wir freuen uns, wenn du die Wandelpost an Freunde und Kolleginnen weiterleistest. Vielen Dank!
...

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